der ochse, hörner, wild und kräftig. wanderer in der öde.
und ich gehe, wie mir gewiesen, den pfad im nebel entlang. ich sehe nichts. ich wandere nur…
der weg. immer gewunden. ohne ziel. ohne rast. immer weiter. fort.
nach langem gehen komme ich an eine höhle. der weg direkt darauf zu. hinein. ins dunkle. das düstere.
darüber: das zeichen des ochsen. wohin führt mich die dunkelheit dieses stillen und einsamen ortes?
darüber kann ich nicht nachdenken, nur weiter gehen. ich betrete die düsternis. eisige kälte umfängt mich. nun sehe ich wirklich nichts mehr…
ich taste mich an der wand entlang. sie ist kalt und leicht feucht. es riecht auch nach stein und moder, manchmal nach moos. ob hier etwas wächst, erkenne ich aber nicht.
nach langer zeit wird es etwas heller. ein warmer schein ist einige meter vor mir.
ist hier jemand?
ich rufe.
nichts passiert, nur mein echo halt durch die weiten dieses steinbaus.
ich erreiche den platz des lichts. ein kleines feuer in einem nahezu kreisrunden raumes, der gang setzt sich auf der gegenüberliegenden seite fort. neben der feuerstelle liegt eine decke, eine fackel und proviant.
ist es für mich? erwartet mich jemand?
oder rastet jemand anderer hier?
ich setze mich auf die decke und warte.
und warte…
stundenlang passiert nichts.
ich bin allein.
müdigkeit steigt in mir auf, so dass ich mich auf die decke lege.
ruhe.
das letzte, was ich noch sah, waren die tanzenden schatten an der höhlendecke.
dann kam der schlaf.
und der traum…















